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Neues Fahrradparkhaus Porta Nigra in Trier: Mobilitätsangebot aus einer Hand

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Gemeinsam mit den Stadtwerken Trier hat STOWY mitten in der Trierer Innenstadt ein neues Kapitel für den Radverkehr aufgeschlagen: die Fahrradgarage Porta Nigra. Auf 201 Stellplätzen bietet die Anlage Radfahrenden künftig eine sichere, komfortable und rund um die Uhr zugängliche Möglichkeit, ihr Rad abzustellen – direkt am historischen Wahrzeichen der Stadt.


Von der Fußgängerunterführung zum modernen Mobilitätsangebot

Besonders spannend an diesem Projekt ist seine Geschichte: Die heutige Fahrradgarage war ursprünglich eine dunkle Fußgängerunterführung, die 2005 zugunsten einer oberirdischen Wegeführung geschlossen wurde. Statt die Fläche ungenutzt zu lassen, haben die Stadtwerke Trier gemeinsam mit STOWY daraus ein zukunftsfähiges Mobilitätsangebot entwickelt. Ein gutes Beispiel dafür, wie bestehende innerstädtische Infrastruktur sinnvoll weitergedacht werden kann, statt neu zu bauen.


Alles aus einer Hand: Hardware, Zugang und Software

Für die Fahrradgarage Porta Nigra hat STOWY das komplette Konzept aus einer Hand umgesetzt: von der baulichen Lösung bis zur Steuerungssoftware. Zur Ausstattung gehören:

  • Hoch-Tiefparker für einen Großteil der 182 klassischen Stellplätze

  • Eine eigene Ladefläche für E-Bikes mit 36 separaten Schließfächern inklusive Lademöglichkeit

  • Abschließbare Fahrradboxen für Räder mit besonderem Schutzbedarf sowie Stellplätze für Lastenräder

  • Zugangsterminals, über die sich die gesamte Anlage steuern lässt

  • Ein Self-Service-Punkt mit Aufhängevorrichtung für kleinere Reparaturen unterwegs

Damit alle diese Komponenten reibungslos zusammenspielen, hat STOWY auf Basis einer bestehenden Softwarelösung eine maßgeschneiderte Anwendung für dieses Projekt entwickelt, die Zugang, Belegung und Abrechnung der gesamten Anlage steuert.


Tap to Go: Eine Neuheit im Fahrradparken

Ein besonderes Highlight der Fahrradgarage Porta Nigra ist die geplante Bezahlfunktion Tap to Go: Ab Oktober 2026 können Gäste einfach per Kreditkarte bezahlen und einchecken – ganz ohne vorherige Anmeldung oder App. Damit setzt das Projekt einen neuen Standard im Bereich Fahrradparken, bei dem der Zugang für Nutzer:innen bislang meist an eine Registrierung gebunden war.


Rund um die Uhr geöffnet – und offiziell eröffnet

Seit dem 24. Juli 2026 steht die Fahrradgarage an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Bis Ende September können Rad-Fans die Anlage im Rahmen eines Kennenlern-Angebots sogar kostenfrei nutzen – für Zugang und Auslass ist lediglich eine Online-Registrierung nötig; wer kein Smartphone hat, kann sich in der nahegelegenen Touristinformation registrieren.

Realisiert wurde das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen" des Bundesamts für Logistik und Mobilität. Zur Eröffnung durften die Stadtwerke Trier Bundesbauministerin Verena Hubertz und Oberbürgermeister Wolfram Leibe als erste Gäste begrüßen.

Wir bedanken uns bei den Stadtwerken Trier für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Fotos von der Eröffnung.


Bildnachweis: Stadtwerke Trier / STOWY


Alle Eckdaten auf einen Blick

  • 201 Stellplätze (182 Stellplätze, 10 Einzelboxen, 9 Lastenräder) auf Hoch-Tiefparkern

  • Eigene Ladefläche mit 36 separaten Schließfächern und Lademöglichkeit für E-Bikes

  • Abschließbare Fahrradboxen und Zugangsterminals

  • Maßgeschneiderte Software für Zugang, Belegung und Abrechnung

  • Self-Service-Punkt mit Aufhängevorrichtung für kleinere Reparaturen

  • Tap to Go: Bezahlung per Kreditkarte ohne Anmeldung ab Oktober 2026

  • Geöffnet seit 24. Juli 2026, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr

  • Gefördert im Rahmen von „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen" (Bundesamt für Logistik und Mobilität)


 
 
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